Laborabzüge im Reinraum
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Laborabzugsqualifikation.

Der Laborabzug schützt den Bediener, indem er die toxischen Dämpfe erfasst. Per CFD-Simulation führt EOLIOS die Vorqualifizierung in der Konzeption und die Einhausungstests durch — gemäß der Norm EN 14175 —, um ihre Validierung zu sichern und zu beschleunigen.

EN 14175Einhausung SF6Lesezeit 3 Min.
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Konform EN 14175

Frontale Luftgeschwindigkeit, abgesaugter Volumenstrom und Einhausung mit Tracergas SF6.

Überprüfte Einhausung

Leckrate der Schadstoffe quantifiziert und durch Iso-Volumen des Tracers validiert.

Beschleunigte Konzeption

Zahlreiche numerische Prototypen getestet, ohne kostspielige Modelle.

01 — Kontext

Der Laborabzug und sein Normkontext

EOLIOS führt die Vorqualifizierungen in der Konzeption Ihrer Laborabzüge sowie die Einhausungstests durch — mittels CFD-Modellierung.

Beherrschen

  • Beherrschung der Kontamination
  • Dispersion von Schadstoffen & Gasen
  • Design der Laborräume

Analysieren

  • Kritische Ausfallszenarien
  • Bypass- & Umluftströme
  • Aeraulische Verteilung & Kühlung

Optimieren

  • Präzise Platzierung der Gitter
  • Optimierung des thermischen Komforts
  • Sollwerte der Luftbehandlung

Kontext

Der Laborabzug ist ein System der lokalisierten Schutzvorrichtung, eingesetzt dort, wo gefährliche Substanzen gehandhabt werden. Seine Aufgabe ist es, die Exposition der Menschen gegenüber schädlichen Substanzen zu begrenzen, indem er die in seinem Gehäuse erzeugten toxischen Dämpfe und flüchtigen Stäube dank eines Absaugluftstroms erfasst und abführt. Um ihre Leistung im Lauf der Zeit aufrechtzuerhalten, werden die Laborabzüge regelmäßigen Kontrollen unterzogen.

Geltende französische Gesetzgebung

Die Bewertung des Betriebs der Laborabzüge unterliegt der europäischen Norm EN 14175, die die Methodik der Leistungsbewertung bei den Qualifizierungs-, Abnahme- oder Routinetests detailliert. Bei einer Kontrolle werden Tests der frontalen Luftgeschwindigkeit am Eingang des Laborabzugs per Hitzdrahtanemometrie durchgeführt; ein Einhausungstest mit Tracergas SF6 wird durchgeführt, ebenso wie eine qualitative Visualisierung der Strömung mit Rauch.

Frühere Regelung: die Norm XP X 15-203

In Frankreich mussten für die vor 2006 installierten Laborabzüge die Kontrollen der französischen Norm XP X 15-203 entsprechen, die Schwellenwerte für die frontale Luftgeschwindigkeit und Einhausungsniveaus festlegte:

  • Frontale Luftgeschwindigkeit: 0,4 m/s;
  • Einhausung: Tracergaskonzentration in der Öffnungsebene an jedem Punkt unter 0,1 ppm.
02 — EN 14175

Die Norm EN 14175: neue Parameter der aeraulischen Tests

Die einzuhaltenden Schwellenwerte

  • Frontale Luftgeschwindigkeit: kein Schwellenwert in der Norm, aber 0,4 m/s in Frankreich;
  • Einhausung: kein Schwellenwert in der Norm, aber die ergänzend erarbeitete französische Norm XP X 15-206 legt 0,1 ppm für die mittlere Konzentration an Tracergas SF6 (Schwefelhexafluorid) fest;
  • eine deutlich höhere Anzahl getesteter Parameter.

Die obligatorischen Kontrollen

  • Abgesaugter Luftvolumenstrom: im Absaugkanal gemessen, um die aeraulischen Eigenschaften zu überprüfen und den künftigen Kontrollen als Referenz zu dienen;
  • Frontale Luftgeschwindigkeit: per thermischer Anemometrie gemessen, Referenzwerte für die regelmäßigen Kontrollen.

Einhausung: die Messung per SF6-Verfolgung

Das Prinzip des Einhausungstests mit SF6-Gas läuft in drei Schritten ab:

  • ein Tracergas SF6 an spezifischen Stellen im Inneren des Arbeitsvolumens erzeugen;
  • die Luft an verschiedenen Stellen auf Höhe der Öffnungsebene des Laborabzugs entnehmen;
  • die SF6-Konzentration messen, um das Entweichen der Substanzen zum Personal zu quantifizieren.

Für die Norm NF EN 14175 hängt die Anzahl der Messpunkte von der Breite des Laborabzugs ab; ihr Teil 3 präzisiert die Berechnung der Testpositionen. Bei den Tests ist die bewegliche Frontscheibe auf 500 mm geöffnet.

03 — Modellierung

CFD-Modellierung der Labore und Reinräume

Globales Verständnis der thermo-aeraulischen Phänomene

Die Simulationen tragen zu einem besseren Verständnis der Problematiken bei, um bereits in der Konzeption relevante technische Lösungen zu entwickeln. Die Labore können in ihrer Gesamtheit simuliert werden, was die gleichzeitige Analyse der Auswirkung zahlreicher Phänomene ermöglicht. Die CFD-Studie der Laborabzugsqualifikation macht insbesondere das Vorhandensein von parasitären Luftströmen sichtbar, die den Eingang der Laborabzüge stören.

Projekt: CFD-Simulation eines mit Laborabzügen ausgestatteten Labors

Konzeption der Laborräume und Reinräume

Zu Beginn der Konzeption wird die Vervielfältigung experimenteller Prototypen schnell kostspielig und zeitaufwendig. Die CFD-Simulation ermöglicht es, eine große Anzahl von Prototypen in kurzer Zeit zu testen, um schnell Informationen für die Optimierung der Systeme und die Platzierung der Laborabzüge zu sammeln.

Die CFD: ein neues Konzeptionsprotokoll

Die Simulation gibt Zugang zu zahlreichen experimentell schwer messbaren Parametern: Sie liefert sofort Daten an jedem Punkt und nicht lokalisiert. Dies ermöglicht es, die Leckagen bei der Einhausung präzise zu identifizieren. Die CFD in seine Protokolle zu integrieren bedeutet, sich einen Expertenblick bei der Suche nach Lösungen zur Seite zu stellen: Die Qualifizierung der Laborabzüge wird dadurch gesichert und beschleunigt.

04 — Methode

Eine CFD-Methode für die Qualifizierung der Laborabzüge

Modellierung der Luftströme

Für eine sofortige räumliche Messung der Luftgeschwindigkeit greifen wir auf die Präzisionsströmungsmechanik zurück. Die beteiligten Strömungen werden durch die partiellen Differentialgleichungen von Navier-Stokes bestimmt; analytisch unlösbar, werden sie numerisch durch die Methode der finiten Elemente gelöst, die die bestmögliche Näherungslösung liefert. Diese Auflösung erfordert es, die Ein- und Austrittsbedingungen im Voraus zu kennen — die Einblas-, Absaug- und Aspirationsvolumenströme der Laborabzüge —, die als Hypothesen präzisiert und zwingend überprüft werden müssen, damit die Schlussfolgerungen gültig sind.

Numerische Einhausungsmessung

Bei der Qualifizierung ist es zwingend, die Leckrate der Schadstoffe zu kontrollieren, um den Nutzer nicht zu kontaminieren. Um diesen Stoff zu modellieren, setzen wir verschiedene Methoden der Simulation eines Tracergases ein, um eine feine Präzision und zuverlässige Ergebnisse zu gewährleisten.

3D-Rendering der Präsenzzonen des Tracers in einem Laborabzug
3D-Rendering der Präsenzzonen des Tracers (0,01 % und 0,0001 %, also 0,1 ppm) — kein Austritt des Gases aus dem Gehäuse

Numerische Validierung der Qualifizierung

Um die Konformität der Einhausung mit der Norm zu überprüfen, modellieren wir die Diffusion des Tracers im Laborabzug im stationären Regime. Eine Iso-Volumen-Methode bestätigt anschließend, dass der gesamte Tracer im regulatorischen Maßstab im Gehäuse enthalten ist: Wenn das Ergebnis überprüft ist, erfüllt der Laborabzug die Einhausungsbedingungen, die von der Gesetzgebung vorgeschrieben sind.

FAQ

Häufige Fragen

Was Laborleiter, Sicherheitsbeauftragte und Prüfstellen uns am häufigsten zur Laborabzugsqualifikation fragen.

Wozu dient die Qualifizierung eines Laborabzugs?

Der Laborabzug ist ein örtliches Schutzsystem, das die in seinem Gehäuse gehandhabten giftigen Dämpfe erfasst und abführt. Die Qualifizierung prüft, dass diese Einschließung tatsächlich gewährleistet ist, denn eine Leckage würde den Bediener direkt gefährden. Von der Planung an durchgeführt, fügt sie sich in den umfassenderen Ansatz der Luftführungskontrolle von Laboren und Reinräumen ein.

Was besagt die Norm EN 14175?

Die europäische Norm EN 14175 beschreibt die Bewertungsmethodik bei Qualifizierungs-, Abnahme- oder Routineprüfungen. Sie verlangt die Messung des Abluftvolumenstroms und der Frontgeschwindigkeit sowie eine Einschließungsprüfung mit Tracergas. In Frankreich legt die Norm XP X 15-206 den Schwellenwert von 0,1 ppm für die mittlere SF6-Konzentration und eine Referenz-Frontgeschwindigkeit von 0,4 m/s fest.

Wie funktioniert die SF6-Einschließungsprüfung?

Das Prinzip verläuft in drei Schritten: SF6-Tracergas an bestimmten Punkten im Arbeitsvolumen erzeugen, die Luft an der Öffnungsebene entnehmen, dann die SF6-Konzentration messen, um die Leckage zum Personal zu quantifizieren. Die Zahl der Messpunkte hängt von der Breite des Abzugs ab, und der Frontschieber wird während der Prüfung auf 500 mm geöffnet. Die CFD bildet dieses Protokoll ab, indem sie die Konzentration an jedem Punkt zugänglich macht, nicht nur lokal.

Welchen Vorteil bietet die numerische Qualifizierung gegenüber reinen Prüfungen?

Die Simulation macht Größen sofort zugänglich, die vor Ort und an jedem Punkt des Volumens schwer zu messen sind, und identifiziert so präzise den Ursprung von Leckagen. Sie zeigt die parasitären Luftströmungen, die den Eintritt des Abzugs stören. So lassen sich zahlreiche Prototypen in kurzer Zeit testen, was die Qualifizierung sichert und beschleunigt.

Warum den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Systeme untersuchen?

Die Herstellerblätter geben die Einsatzbedingungen eines einzelnen Abzugs an, doch der gleichzeitige Betrieb von Abzügen, Hauben, Sicherheitswerkbänken oder Handschuhkästen in einem Raum kann Störungen an der Abluft erzeugen, die die erwartete Wirkung mindern oder aufheben. Die CFD bildet diese Wechselwirkungen und das reale Verhalten der Raumluft ab. So wird vermieden, das Problem erst nach der Installation zu entdecken, wenn Korrekturen teuer sind.

Mediathek · Labore

Die Einhausung, zuerst simuliert.

Tracergasanalyse, dynamische Studie und numerische Einhausung: Unsere CFD-Simulationen zeigen die reale Wirksamkeit eines Laborabzugs vor seiner Inbetriebnahme.

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Dynamische CFD-Studie von Laborabzügen
Numerische Einhausungsanalyse
Anwendungsfälle · Sektoren

Wo qualifiziert man die Laborabzüge?

Überall, wo gefährliche Substanzen unter lokalisierter Erfassung gehandhabt werden, sichert die CFD-Qualifizierung den Schutz des Bedieners. Hier die typischen Kontexte.

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